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VITAMINE & SPURENELEMENTE

Vitamine - Bausteine des Lebens.

VITAMINE UND WARUM SIE SO WICHTIG SIND.


Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe die der Organismus zur Aufrechterhaltung von Stoffwechsel- und Körperfunktionen benötigt. Sie werden normalerweise mit der Nahrung, am besten mit einer abwechslungsreichen Mischkost dem Körper zugeführt.
Die Wichtigkeit der Vitamine für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen wurde durch die Ergebnisse der Vitaminforschung in den letzten Jahren eindrucksvoll bestätigt.

Gerade bei Senioren, Schwangeren und Stillenden, Hochleistungssportlern, starken Rauchern und bei Personen mit hohem Alkoholkonsum, oder bei streng reduzierter Nahrungsaufnahme, kann die Nahrungsergänzung mit wasserlöslichen Vitaminen bis zum Dreifachen der Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr sinnvoll sein.* Dies gilt auch für Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen einseitig oder unzureichend ernähren.
Auf Grund neuer Erkenntnisse wurde die Empfehlung für die Vitaminzufuhr teilweise geändert. So hat man beispielsweise die Werte für Vitamin C beim erwachsenen Mann auf 110 mg und bei der erwachsenen Frau auf 95 mg sowie für Folsäure auf 300 μg pro Tag angehoben.
Vergleichsuntersuchungen haben gezeigt, dass die Versorgung in Deutschland mit der wichtigen Folsäure nicht ausreichend ist. Deshalb wird speziell Frauen, die schwanger werden wollen empfohlen, ihre Nahrung mit täglich 400 μg Folsäure zu ergänzen.**
Kurz gesagt, Vitamine tragen dazu bei, viele normale Funktionen des menschlichen Organismus zu unterstützen bzw. zu erhalten.


Vitamin A

Vitamin A gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Mit dem Sammelbegriff Vitamin A werden alle synthetischen und natürlichen Substanzen bezeichnet, die eine Vitamin-A ähnliche biologische Aktivität aufweisen.
Vitamin A in präformierten Formen kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Leber, Eiern und Milchprodukten vor. Darüber hinaus ist Vitamin A in Form von Provitaminen in verschiedenen, pflanzlichen Lebensmitteln wie gelbem und grünem Gemüse sowie in vielen Früchten enthalten.
Für die embryonale Entwicklung, das Körperwachstum, die Sehfunktion, die Zelldifferenzierung der Endothelien, der Haut sowie den Knochen und Schleimhäuten ist Vitamin A essentiell. Darüber hinaus hat es wichtige physiologische Funktionen im Immunsystem.
Ein Mangel an Vitamin A kommt in Industrieländern relativ selten vor. Ausnahmen gibt es bei Personen mit hohem Zigaretten- und Alkoholkonsum, bei gleichzeitig unzureichender Vitamin A (Provitamin A) -Versorgung über die Nahrung oder einseitiger vegetarischer Ernährung.
Ein erhöhter Bedarf kann jedoch durch die Langzeitgabe bestimmter Medikamente, in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Infektionskrankheiten wie Masern und Windpocken, durch Erkrankung der Leber, des Darms und der Pankreas sowie bei Zinkmangel vorkommen.

Ein Vitamin A-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Beeinträchtigung des Sehens, vor allem durch Nachtblindheit
  • Austrocknung der Haut mit Falten- und Schuppenbildung
  • Vorzeitiges Ergrauen der Haare

  • Vitamin der B-Gruppe

    Die Vitamine der B-Gruppe gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen. Man findet sie hauptsächlich in Getreidekeimen, Hülsenfrüchten, Muskelfleisch und Innereien. Sie werden nur in geringen Mengen gespeichert und relativ schnell über die Nieren ausgeschieden. Ein erhöhter Bedarf an B-Vitaminen, wie er bei Angehörigen der Risikogruppen vorkommen kann, muss deshalb durch eine erhöhte Zufuhr gedeckt werden. Dabei kann eine Zufuhr bis zum Dreifachen der Referenzwerte (DGE; Ernährungsumschau 47 (2000) Heft 9) sinnvoll sein.
    Aufgrund der verschiedenen Wechselwirkungen der B-Vitamine untereinander ist es sinnvoll, den gesamten Vitamin-B-Komplex zu substituieren, da häufig ein kombinierter Mangelzustand vorliegt.
    B-Vitamine haben eine zentrale Funktion im Stoffwechsel des Menschen. So sind sie u.a. am Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel beteiligt, sowie an der Blutbildung und den Funktionen des Gehirn- und Nervensystems.
    Die Ursachen für einen Vitamin-B-Mangel können vielfältig sein. Einseitige oder unzureichende Ernährung (strenge Reduktionsdiät) kann ebenso zum Vitamin-B-Mangel führen, wie chronischer Alkoholkonsum oder die Einnahme bestimmter Arzneimittel.

    Ein Vitamin B-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Eingeschränkte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems
  • Veränderung der Haut und der Schleimhäute

  • Vitamin C

    Vitamin C (Ascorbinsäure) ist in pflanzlichen und tierischen Produkten weit verbreitet. Besonders hoch ist der Gehalt in frischem Obst und Gemüse. Die Ascorbinsäure ist das wichtigste Antioxidans im extrazellulären Flüssigkeitsraum. Es ist ein starkes Reduktionsmittel, das freie Sauerstoffradikale zu eliminieren vermag und somit vor oxidativem Stress schützt. Zudem ist Vitamin C ein natürlicher Regenerator für das Vitamin E.
    Vitamin C hat vielfältige Funktionen im Organismus. Es ist für die Bildung von Kollagen unentbehrlich, aktiviert das Immunsystem, verbessert die Eisenresorption und kann erhöhte Cholesterin-, Triglycerid- und Lipoproteinwerte senken.
    Ursachen für einen Vitamin C-Mangel können veränderte Essgewohnheiten sein. Schlankheitskuren, extreme Reduktionsdiät oder unzureichende Nahrungsaufnahme können auch in Industrienationen zu einem Mangel führen. Darüber hinaus können verschiedene Arzneimittel, chronischer Alkoholkonsum und das Rauchen den Vitamin C-Status verschlechtern.

    Ein Vitamin C-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Veränderungen der Haut und der Schleimhäute
  • Müdigkeit und Erschöpfungszustände
  • Schwäche
  • Muskelschmerzen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

  • Vitamin D

    Unter den Vitaminen hat das Vitamin D eine Sonderstellung, da der menschliche Organismus dieses unter Einwirkung von UV-Licht selbst bilden kann. Vitamin D findet sich vor allem in fetten Fischen, Lebertran und Eigelb. Vitamin D hat eine wichtige physiologische Bedeutung für den Calciumstoffwechsel sowie für das normale Wachstum und die Differenzierung der Hautzellen. Darüber hinaus beeinflusst Vitamin D endokrine Drüsen, die Immunmodulation und die Karzinogenese. Durch die Fähigkeit der Eigensynthese und der im Allgemeinen ausreichenden Versorgung mit Vitamin D, kommt es in den Industrieländern eher selten zu einem ausgeprägten Mangel. Ursachen hierfür könnten bestimmte Arzneimittel, Fettresorptionsstörungen oder eine rein vegetarische Kost bei gleichzeitiger geringer Sonnenlichtexposition sein. Säuglingen gibt man zur prophylaktisch Vitamin D um das Risiko einer Rachitis einzudämmen. Bei Senioren jedoch kommt es in der dunklen Jahreszeit bei ca. 30% zu einer Mangelerscheinung.

    Ein Vitamin D-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Schlafstörungen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit

  • Vitamin E

    Vitamin E ist der Sammelbegriff für die Gruppe der Tocopherole und der Tocotrienole. Kaum ein Vitamin ist in den letzten Jahren so intensiv erforscht worden wie dieses Vitamin. Studien belegen, dass Vitamin E dazu beitragen kann, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

    Ein Beispiel:
    Rauchen, Umweltbelastungen wie Abgase, UV-Licht oder erhöhte Ozonwerte führen zur Bildung sogenannter freier Radikale. Diese hochreaktiven Verbindungen können unseren Organismus belasten. Deshalb ist es wichtig auf die ausreichende Zufuhr von Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin E zu achten. Pflanzenöle und Nüsse sind beispielsweise gute Vitamin E-Lieferanten. Sollten diese Vitamin E-haltigen Lebensmittel im Speiseplan fehlen ist eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E sicher eine gute Empfehlung.

    Ein Vitamin E-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Neurologische Störungen
  • Muskelschwäche
  • Infertilität
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    VITAMINE & SPURENELEMENTE

    Spurenelemente - Bausteine des Lebens.

     

    SPURENELEMENTE


    Spurenelemente gehören zu den Mineralstoffen und sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Spuren- oder auch Mikroelemente, tauchen im Körper in geringer Konzentration auf, hinterlassen bei Fehlen aber eine große Lücke.


    Zink

    Zink wird dem Organismus in der Regel über Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte und Fisch (besonders Schalentiere) zugeführt. Da der menschliche Körper über keinen großen Zinkspeicher verfügt, die er bei einer Mangelversorgung mobilisieren könnte, ist eine kontinuierliche Zinkzufuhr notwendig.
    Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien der letzten Jahre belegen die vielfältigen, gesundheitsfördernden Eigenschaften von Zink. So unterstützt Zink z.B. eine normale kognitive Funktion sowie die normale Fruchtbarkeit. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Haut, haare, Nägel und der Sehkraft bei. Auch zur Unterstützung des normalen Immunsystems kann Zink einen wertvollen Beitrag leisten.

    Ein Zink-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Veränderungen der Haut und der Nägel
  • Haarausfall
  • Durchfall
  • Verminderung der Geschmacksempfindung und Appetitlosigkeit
  • Kraftlosigkeit
  • Müdigkeit

  • Selen

    Selen ist ein wichtiges Spurenelement und wird normalerweise über die tägliche Nahrung aufgenommen. Dabei sind vor allem Fleisch, Fisch, Hühnereier, aber auch Hülsenfrüchte und Getreide Selen-Lieferanten. Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei. Es unterstützt die normale Spermabildung und die normale Funktion des Immunsystems. Des weiteren trägt Selen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

    Ein Selen-Mangel kann sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Nagelveränderungen
  • Schuppige Haut
  • Muskel- und Immunschwäche
  • (*) Quelle: Ernährungs-Umschau 47 (2000) Heft 9
    (**) Quelle: DGE-Pressemeldung 07/2013, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
     

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